das Erlebnis im Erzgebirge

Das Bernsteinzimmer

 

1978 - Eine Kommode in Russland für das Bernsteinzimmer gefertigt, wird in einer Scheune bei Leipzig entdeckt und restauriert. Nach der Wende taucht das Möbelstück im Kunsthandel auf. Eine Bank finanziert den Rückkauf. Die Kommode wird 2000 an Russland zurückgegeben.

 

1979 - In Puschkin wird an der Rekonstruktion des Prunkraumes im Katharinen-Palais gearbeitet. Fertigstellung 2003.

 

 

Mehrere Zeugen berichteten von 3 Transporten nach Deutschkatharinenberg (3 Lkw´s mit Bernstein aus Weimar, Entladung eines Eisenbahnwaggons in der Nacht, Lkw´s aus Böhmen / Prag, Theresienstadt).

Ein Zeuge behauptete: „Wo der im Bruchstein gefundene Tresorschlüssel lag, befindet sich der Schatz der Hohenzollern.“

 


300 Jahre Geschichte im Überblick

1701 Nach dem Erwerb der Königskrone für Preußen entsteht die Idee, ein gesamtes Zimmer mit Bernstein auszukleiden. König Friedrich Wilhelm I. löst dafür den Auftrag für das Schloss Charlottenburg aus bis...

1711 Der Däne Gottfried Wolfram und später die Danziger Ernst Schacht und Gottfried Turau die ersten Holzpaneele mit Bernstein belegten.

1722/1723 Die Wandvertäfelung des Bernsteinzimmers wird im St. Petersburger Winterpalast eingebaut.

1755/1760 Überführung des Bernsteinzimmers nach Zarskoje Selo und Einbau in das Katharinen-Palais, die Sommerresidenz des Zaren.

1941 Die Kandelaberuhr wird zusammen mit der Bernsteinsammlung des Zaren vor den anrückenden faschistischen Truppen in Sicherheit gebracht.

1942 Nach der Einnahme des Ortes durch die Heeresgruppe Nord, nehmen Mitglieder der "Kunstkommission" im Katharinen-Palais die Paneele ab und transportieren sie nach Königsberg.

1943 Das im Schloss Königsberg eingebaute Bernsteinzimmer wird zur Besichtigung freigegeben und 1944 verpackt im Museumskeller abgestellt.

1944 Nach englischen Bombenangriffen auf Königsberg verliert sich seine Spur.

1944/1945 Durchführung von Kunstguttransporten von Königsberg nach Sachsen und Thüringen, so u.a. auch nach Deuschneudorf.

Okt. 1944
Der Direktor des Königsberger Museums Dr. Alfred Rohde hält sich in Deutschneudorf auf.

ab 1945
Weltweit wird an über 165 Orten nach dem Bernsteinzimmer gesucht, bisher erfolglos.
1975 Ministerium für Staatssicherheit der DDR gehen Hinweise auf 1945 erfolgte "Bernsteintransporte" ins Schweinitztal ein.

1996 Es gibt konkrete Hinweise über die Einlagerung von Kunstgut im Raum Deutschneudorf.

1998 Im Erzgebirge wird die Suche nach Kunstschätzen, die im 2. Weltkrieg verlagert worden, intensiviert. Durch den anonymen Anruf eines ehemaligen SS-Angehörigen, verdichten sich die Hinweise, dass 1944/45 der Fortuna Stolln als Kunstgutversteck genutzt wurde.

1998 Entdeckung des Mundloches vom Fortuna Stolln. Gründung der Fortuna Bernstein GmbH zum Betreiben eines Besucherbergwerkes.

1998 Auffindung von 22 Stücken aus der Porzellansammlung, die 1999 neben anderem Kriegsgut im Lengefelder Kalkwerk am Ende des 2. Weltkrieges eingelagert wurden und Rückgabe an die staatlichen Kunstsammlungen Dresden. 14 Bücher der 270 000, die die Deutsche Bücherei 1944 in Rauenstein eingelagert hatte und die sich seitdem in Privathand befinden, werden nach Leipzig zurückgeführt.

1998 Fundstücke aus dem Fortuna Stolln belegen mit hoher Gewissheit, dass die 1882/83 verwahrte Morgenröthe Fundgrube 1944/45 zum Zwecke der Einlagerung von Kunstschätzen geöffnet wurde.

 

 

 

 
 
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