das Erlebnis im Erzgebirge

Das Bergwerk

 

Das Bergwerk des Fortuna Stolln ist umhüllt von ungelösten Rätseln und Mysterien. Vor über 400 Jahren begann eine Geschichte welche bis heute nicht lückenlos aufgeklärt werden konnte. Wieso wurde es nach der Verfüllung geheim gehalten ? Was bedeuten die verdeckten Transporte am Ende des 2. Weltkrieges ? Nur dem Zufall verdanken wir es, dass trotz intensiver Suche mit Wissenschaftlern der TU Bergakademie Freiberg, der Eingang (Mundloch), überhaupt gefunden wurde. Die Gesamtgröße dieser "Morgenröthe Fundgrube" beträgt über 70 Hektar und bis heute sind gerade 20% der Strecken wieder geöffnet worden, der Rest liegt noch im Dunkel. Die wenigsten Bergwerke wurden so massiv und vollständig verfüllt wie dieses. Es wurden bis heute etwa 4000m³ Material herausgeschafft (aufgebracht) und der Gewölbesaal mit über 800 Tonnen Bruchstein neu aufgebaut. Die Besucher finden ein Bergwerk vor, welches in seinen hintersten Winkeln noch völlig unerforscht ist. Klicken Sie HIER um zur Galerie zu gelangen und machen Sie einen Rundgang durch das Bergwerk.

 

 

 

 

Oberhalb des Bergwerkes wurde eine Schachtkaue im altem Stil errichtet, von der aus man in den erleuchteten Fortunaschacht blicken kann.

 

Direkt neben dem Huthaus können Besucher die denkmalgeschützte und restaurierte sowie funktionstüchtige Kolbendampfmaschine aus dem Jahre 1922 bestaunen. Desweiteren ist eine Mineralienausstellung zu sehen.

 

 

 

 

zum Bernsteinzimmer

Zur Bergwerksgalerie

 

500 Jahre Geschichte im Überblick

1514 Verleihung des Gegentrums nächste und andere Maße an Sigismund von Maltitz
1528 Nach reichen Kupfer- und Silberfunden wird die Bergstadt Sankt Katharinaberg gegründet


1620 Verleihung der Fortuna Fundgrube einschließlich der 4. oberen und 4. unteren Maßen und tiefen ErbStolln


1622 Die Fortuna Fundgrube, dem Kunstgraben, dem Pochwerk und der Wäsche, war auch mit dem "Saigerhüttischen Schlacken schmelzen" belehnt. Ausbringen von nur ca. 235 kg Garkupfer und ca. 655 g Feinsilber. Der Bergbau wird vermutlich infolge des 30jährigen Krieges eingestellt


1708 bis 1798 Wiederaufleben der Bergbautätigkeit


Zwischen 1870 und 1885 variiert die Mannschaftszahl zwischen 3 und 27 Personen


1872 Die Gesamtfläche der Grubenfelder der Morgenröthe Fundgrube beträgt 741.651,736 m². Heutiger Zugang (Stolln zwischen Mundloch und Schacht) wird aufgefahren


1881 Ende der bergmännischen Untersuchungstätigkeit


1882 bis 1883 Schachtverfüllung


1884 bis 1892 Aufgabe des Bergbaurechts (Lossagung)


1893 Auf dem Bergwerksgelände siedelt sich die Holzwarenfabik Paul Zimmermann & Co. an,


1904 Fabrikneubau


1987 Frank Beyer sucht (nach 1991 mit Wissenschaftlern der TU Bergakademie Freiberg) nach dem Stollnmundloch


1992 Neugründung des Erzgebirgszweigvereins Deutschneudorf (1995 der Interessengruppe Bergbau
1998 durch „Zufall“ stößt man unter der ehemaligen Bahnstrecke nach Deutschneudorf auf den Fortuna ErbStolln


1998 Die Bergsicherung Schneeberg beginnt mit der Sicherung des Tagebruchs und der Fortuna Fundgrube. Überlegungen, die Grube zu einem Besucherbergwerk (Kupfererzabbau) auszubauen, werden realisiert. In 3 Jahren sind 1050m³ Masse aus em Tagesschacht und dem Stolln ausgebracht und Bruchsteinmauern im Stolln gesetzt worden.


2001 Auf dem ehemaligen ZICO-Betriebsgelände entstehen ein Huthaus, eine Umhausung für die unter Denkmalschutz stehende Dampfmaschine und Parkplätze für die Anlage
„Abenteuer Bergwerk Bernsteinzimmer“.

 

 

 

 
 
Joomla 1.5 Templates by Joomlashack
Ankarada en iyi hizmet veren rent a car ankara firmasıyız oto kiralama ankara rent a car ankara rent a car ankara oto kiralama ankara